Samstag, 31. Dezember 2016

Nippon! Banzai! - Teil 5

Für meinen Spieltisch plane ich viel fertig gelasertes Zen Terrain Gelände zu verwenden. Nachdem ich viel mit plugsuit vom 3TH darüber gesprochen habe, entschied ich mich für 3 hohe Gebäude, 4-5 mittlere und ein paar kleine Häuschen. Dazu ein Haufen Scatter-Gelände und fertig ist mein Spieltisch - exklusive dem Untergrund natürlich.
HAB-L mit HAB-1 
Nur HAB-L



2x HAB-L

2x HAB 1

HAB-1

Firmenlogo

Für die hohen Gelände nehme ich das HAB-L, eingekauft habe ich dafür insgesamt 4x den Doppelpack. Durch die Stapelbarkeit kann z.B. jeweils zwei HAB-L aufeinander gestapelt werden und der Rest als Basis für die kleineren HAB-1 genutzt werden. Da mir das Design und der Preis sehr zugesagt haben, kaufte ich von den kleineren Hütten 3x den Triple Pack. Damit habe ich 9 kleine Häuser und 8 große Häuser. Abgerundet wird das ganze mit dem Park-Set von Zen Terrain, einem Pack Kisten, zwei Mal das Pflanzen-Kit, zwei Fast Food Stalls, zwei Brücken Packs, einer Antenne, dem Funkturm als Scharfschützennest und den alten Austin-Powers Projekt Gelände. Auf der SPIEL hatte ich bei einem kleinen Händler noch zwei Packs Mauern und noch mehr Kisten gekauft, damit habe ich vorerst genug Gelände, drei Autos von einer Aldi-Nord Aktion vervollständigen das Ensemble.
Aldi-Autos
Da die arktischen Temperaturen ein lackieren im Freien unmöglich machen, habe ich mir eine kleine Lackierstation im Keller aufgebaut. Die bisher zusammengebauten Geländestücke wurden hier grundiert, für die weitere Bearbeitung benötige ich neue Luftfilter für meine Absauganlage - nach anderthalb Dosen Grundierung und den ersten Farbnebeln ist das Ding völlig zu - Gesundheit geht vor!
HAB-1

Heck

Dach

Front

Für die erste Hütte hat es dennoch gereicht, ich bin mit dem Ergebnis recht zufrieden. Verwendet habe ich Montana Sprühgrundierung, graue und grüne Montana Gold Sprühfarbe, Kreppband, Vallejo Acrylfarben und Abtönfarbe. Ein Teil der Häuser wird Grau/Grün; ein weiterer Teil Off-White/Orange.

Sonntag, 11. Dezember 2016

BloodBowl: Lordaeron Legionnaires

Ich bin in der neuen Stadt warm empfangen worden - in einer Blood Bowl Liga! Ich habe auch schon das erste Spiel gegen "Die Lokalpatrioten" (Dark Elves) hinter mir und gehörig auf den Boppes bekommen. Doch die Lordaeron Legionnaires lassen sich nicht unterkriegen!

Für Ner'Zhul!

Team Brains - Alf, Bert, Charles, David und Edwin

Nummero 9 bis 13

Sir Kane Illalot, William der Wendige, Gawain der Gallante und Sir Matthias Orden 
Nummero 5 bis 8


Frank Stein und Zacharias Ombie

Nummero 3 und 4 
Von Oben


Waldi Waldemar und Hans Wolpinger
Nummero 1 und 2
Die Verstärkung - Zombies Georg und Hendrik sowie Coach Arthas Menethil und Nekromant Kel'Thuzad


Sonntag, 4. Dezember 2016

Blood Bowl: Oranje Blitzjers

Passend zum Blood Bowl Reboot habe ich meine Orks mal aus der Vitrine geholt und abphotographiert. Ich habe damals mit dem Team angefangen Blood Bowl zu spielen (was jetzt auch schon eine Ewigkeit her ist) und sie haben mich durch mehrere Saisons und Ligen in Hannover begleitet.

Waaaaaghhh! Klopzje! 
Carl van Mellinggaard, Olaf van Houtenmeester, Viktor van Zwordnaar, Boers Bergmeester 

Jupp van Bergling, Sven Houling, Lenn Zwordgaard, Erik Bakker

Rouwen van der Houtenmann, Niklas Meijengaard, Steven van Halensen

Jupp van der Zwartmann

Tickje, Trickje, Trackje, der Troll Laddad, der Apothecary Bernd van de Gloukjes und Grubnash Grummelbart der Cheftrainer 

Sonntag, 20. November 2016

Warmaster Untote - Heerschau

Ich hatte im Eingangspost des Infinity Projektes (Die Nippon! Banzai! Serie) erwähnt, das andere Maßstäbe mich sher abgelenkt hätten. Eines dieser Projekte war (und irgendwie auch immer noch) ist Warmaster. Ich finde das Spielsystem schön, die Miniaturen sind cool, 10mm ist ein schöner Maßstab und ich habe mir den Kram gekauft als er noch bezahlbar war. Inzwischen habe ich eine recht große Untoten Armee (und noch diverse Blister rumfliegen) und eine komplette 2000 Punkte Araby Armee von Magister Militum. Das aber auch schon seit bestimmt 3 Jahren plus x.

Heute möchte ich den bemalten Teil der Armee vorstellen. Dies ist unabhängig von den teilweise nicht gestalteten Bases.
Streitwagen

Kavallerie

Die Horde!

Die Horde ohne Sand auf dem Base!

Bogenschützen

Noch mehr Bogenschützen

Sphinx und Skelettriese

Von der Seite

Charaktere

Kriegsmaschinen

Todesgeier

Sonntag, 13. November 2016

Nippon! Banzai! - Teil 4

Den 2013 bemalten Keisotsu Butai gesellen sich zwei weitere hinzu. Damit habe ich alle meine Keisotsu aus der Grundbox bemalt, folgen nur noch die Spezialwaffen.
Keisotsu Butai 2
Als kleinen Farbklecks habe ich die Haare der weiblichen Keisotsu violett bemalt, ansonsten unterscheidet sich das Modell nicht stark von der männlichen Variante. Die Rüstung hat minimale Unterschiede, diese fallen aber erst bei intensiver Betrachtung auf.
Keisotsu Butai 2 von hinten
Der zweite Keisotsu ging recht flott von der Hand, fix dem Base noch eine Fanta verpasst und fertig ist der Infanterist.
Keisotsu Butai 3

Heck
Den Abschluss macht ein Domaru Butai mit Chain Rifle, ebenfalls aus dem Starter. Normalerweise dominiert bei der JSA eine weiße Rüstung, kombiniert mit schwarzen Hosen und roten Akzenten. Da ich als dominante Farbe Grün gewählt habe, wollte ich für den Domaru nicht abweichen. Das Ergebnis ist ein recht einfarbiges Modell, einzig die Schulterpanzer sind teilweise in Schwarz gehalten. Sollte ichmir irgendwann noch Raiden Sebutai oder Haramaki Zensenbutai kaufen, werde ich den Anteil Schwarz deutlich erhöhen um die Truppen auch visuell deutlich voneinander abzugrenzen. Mit diesem Modell habe ich nach über 3 Jahren endlich den Starter komplett bemalt.
Domaru Butai

Heck

Freitag, 11. November 2016

Happy Birthday little Zinngebirge



Man kann es gar nicht fassen, aber jetzt mache ich dieses "Bloggen" schon seit fünf Jahren.
Auf die nächsten fünnef!

Sonntag, 6. November 2016

Nippon! Banzai! - Teil 3

Es gibt einen Neuzugang für meine JSA, die ersten Skirmisher sind fertig geworden. Ein Oniwaban und ein Ninja Hacker verstärken meine Truppen.

Oniwaban

Heck

Front
Die Muskeln des Oniwaban sind mit German Grey bemalt in welches Grün und Weiß hineingemischt wurde für die Akzente. So entsteht ein kälteres Grün als die warmen Panzerplatten. Die Schwertschneide habe ich mal abgebrochen und verusselt, daher musste hier mit Plasticard nachgeholfen werden.
Hacker hacken!

Heck (leider etwas unscharf...)
Von Oben
Der Hacker ist der einzige Blister, den ich 2013 gekauft hatte. Für meine Armee verwende ich MicroArt Resin Bases, leider steht die Hackerin nicht auf dem Base - sie steht auf zwei kleinen Steinen die über das Base hinausragen. Beim nächsten Mal würde ich die Steine vermutlich einfach am Ast lassen und ebenfalls über das Resin-Base hinausragen lassen. Oder einfach das Slotta-Base nehmen und gestalten. Ich habe bewusst kaum farbige Partien beim Ninja verwendet, der bunte Haarzopf ist dominant genug meines Erachtens.

Samstag, 29. Oktober 2016

Nippon! Banzai! - Teil 2

Für meine JSA verwende ich als charakteristisches Merkmal einen kräftigen, grünen Farbverlauf. Wie genau ich diesen male, möchte ich in diesem Beitrag erläutern.
Dieses Rezept ist gut dafür geeignet um relativ dunkle, grüne Rüstungen und Stoffe zu bemalen. Das Endresultat ist auf dem gezeigten Bild zu sehen. Es werden eine Reihe an Farben benötigt, einige sind leider nicht mehr erhältlich, können aber mit der Farbtabelle auf DakkaDakka gut substituiert werden.

Benötigte Farben:

  • Orkhide Shade (Citadel Foundation Farbe, OOP)
  • Sick Green (Vallejo Gameclor 72.029)
  • Goblin Green (Citadel Colour, OOP) - Es gibt von Vallejo eine Farbe die exakt genauso heißt (VGC 72.030). Der Farbton ist etwas gelbstichiger.
  • Yellow Green (Vallejo Modelcolor 70.954)
  • Flat Yellow (Vallejo Modelcolor 70.953)

Die Grundierung der Fläche sollte in schwarz erfolgen. Anschließend wird die gesamte Fläche in Orkhide Shade bemalt. Dies sollte deckend sein.
Für die nächste Schicht wird Orkhide Shade 50:50 mit Sick Green vermengt und auf 80% der Fläche gemalt. Tiefe Stellen und Vertiefungen werden ausgelassen. Es genügt eine Schicht, so wird der Farbverlauf leichter erreicht. Dies gilt auch für die folgenden Schichten.
Als nächstes wird mehr Sick Green in die Msichung gegeben, sodass ein Verhältnis von etwa 75:25 entsteht. Nun werden erneut die nächsthöheren Schichten aufgetragen.
Ist dies erledigt, folgt eine Schicht mit reinem Sick Green. Wie auch bei den vorhergehenden Schichten wird erneut nur die erhabeneren Stellen bemalt.
In das Sick Green wird jetzt Goblin Green 50:50 gemischt und als Akzent gesetzt. Direkt im Anschluss folgt reines Goblin Green.
Der vorletzte Akzent folgt nun in Form von Yellow Green. Hiermit werden nun die Kanten hervorgehoben, und zwar nur die Kanten.
Der allerletzte Akzent erfolgt mit Flat Yellow. Dieses sollte sehr sparsam verwendet werden und nur an Stellen wo sich zwei Kanten kreuzen oder bei besonders Licht exponierten Stellen wie der Spitze eines Helmes, Schwertes oder ähnliches.
Als Alternative zu Yellow Green kann auch einfach Flat Yellow in das Goblin Green gemischt werden. Noch hellere Kanten sollten am besten mit Ivory (Vallejo Modelcolor 70.918) gezogen werden, aber noch sparsamer als mit Flat Yellow.
Nahaufnahme Kempeitai Rüstung
Aufpassen sollte man auf jeden Fall mit den helleren Grüntönen, ein paar Lasuren zu viel sorgen für ein markant gelbstichigere Rüstung. Dies ist mir z.B. bei dem Keisotsu Butai mit HMG passiert. Abhilfe schafft hier eine Lasur mit einem Zwischenton, Snot Green oder sogar Snot Green gemischt mit Orkhide Shade.

Fertig sieht das ganze dann so aus:
Keisotsu Butai

Keisotsu Butai

Sonntag, 23. Oktober 2016

Nippon! Banzai! - Teil 1

Ein Projekt, welches ich nun seit 2013 verfolge, ist Infinity. Epic: Armageddon war zu dem Zeitpunkt nicht so aktiv wie zum Beispiel 2015 - ich war auf der Suche nach einem Spiel, bei dem es eine aktive, mir sympathische Spielergruppe im Verein gab. Infinity bot sich an, da die Figuren recht schick sind und die Regeln kostenfrei verfügbar sind. Frisch mit dem ersten Erweiterungsband für Infinity Version 2 (N2) kamen Fraktionen mit Einschränkungen aber auch Vorteilen. Ich schaute mir die Miniaturen für diese Sectorials genannten Unterfraktionen an und entschied mich nach Aussehen für die JSA, die Japanese Sectorial Army. Ich kaufte mir einen Starter der Fraktion, klebte alles zusammen und war bereit für die ersten Spiele. Ich schaffte es noch zwei Miniaturen anzumalen, als Onslaught Miniatures seine Pforten öffnete und mich zurück zu 6mm konvertierte. Ich bastelte vermehrt an meiner Tyraniden Armee sowie am Austin Powers Projekt, Infinity blieb auf der Strecke.
Kempeitai
Jetzt, mehr als drei Jahre später, gibt es eine ähnliche Situation. Konfrontiert mit einer neuen Stadt und damit Spielergruppe musste ich ernüchtert feststellen, dass auch hier die Begeisterung für 6mm sich sehr in Grenzen hält. Also entschloss ich mich, wieder mit einem System anzufangen, dass ich zum einen bereits besaß als auch weiterhin großes Interesse in mir erweckte. Inzwischen war Infinity ein wenig strukturierter geworden. Sowohl das Regelwerk (inzwischen N3) als auch der Turnierapparat von Corvus Belli sind deutlich strukturierter und übersichtlicher geworden. Ich blieb bei der JSA, schließlich hatte ich ja schon zwei Figuren bemalt, und fing an mit dem selben Farbrezept den Rest des Starters anzumalen. Ein paar zusätzliche Käufe später hatte ich eine solide, kleine Truppe zusammen. Was besonders schön ist: Sowohl in meiner neuen Heimat, wie auch im alten Verein, wird Infinity stark geschätzt. Die Willkommenskultur ist in beiden Gruppen hoch, ich habe auch schon in beiden Gruppen schöne Spiele gemacht.
"leicht" unscharf
Spiele im örtlichen Spieletreff bestätigten mein Urteil, Infinity gefiel. Da der Spieletreff aber, nicht wie in Hannover, von einem Verein gestützt wird, sondern von Privatpersonen getragen wird, war eines klar: Ich brauchte eine Spielmöglichkeit zu Hause. Ein Tisch war vorhanden, aber kein 28mm Gelände. Selbstbasteln kam nicht in Frage, nicht bei der Menge. Also wühlte ich mich durch die unglaubliche Vielfalt an Herstellern für MDF Gelände und blieb schließlich bei Zen Terrain, einer kleinen Firma aus Polen hängen. Ein separater Bericht, wie bereits im SPIEL-Beitrag erwähnt, folgt noch.
Herbstliches Base
Nun könnte man meinen, dass jetzt ganz besonders viel angemalt, gebastelt und gespielt werden wird - dies ist aber realistisch gesehen nicht der Fall. Das Hobby wird einen ähnlich großen Stellenwert, eher einen etwas kleineren, in den kommenden Jahren beibehalten. Sobald es Neuigkeiten gibt, werde ich sie hier präsentieren.