Posts mit dem Label tabletop werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label tabletop werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 14. Februar 2014

Epic Spiel und des Absorbierens nächster Teil

Am vergangenen Mittwoch habe ich mich mit Dr.Pepper getroffen und wir habe eine Partie Epic:Armageddon gespielt. Im Nachhinein ist mir aufgefallen das wir uns beide auch ein wenig mit den Punkten vertan haben (das kam merkwürdigerweise weder bei ihm noch bei mir Ansatzweise hin) sodass wir effektiv "irgendwas um 3250" Punkte gespielt haben. Ich habe aus absolutem Dusel eine Infanterie Kompanie mehr aufgestellt (sorry!). Die Listen sahen so aus:

Steel Legion

  • REGIMENTAL HQ [675] Supreme Commander, 12 Infantry, 7 Chimera, Tank Squadron (3 Demolishers)
  • INFANTRY COMPANY [250] Commander, 12 Infantry
  • SUPER-HEAVY TANK COMPANY [500] 3 Shadowswords
  • STORM TROOPER PLATOON [350] 8 Storm Troopers, Valkyrie Transport
  • ARTILLERY BATTERY [250] 3 Manticores
  • FLAK BATTERY [150] 3 Hydra
  • SENTINEL SQUADRON [100] 4 Sentinels
  • WARLORD CLASS TITAN [825] 
  • THUNDERBOLT FIGHTERS [150] 2 Thunderbolts

3250 Pkt

vs

Albork Orksteins Gargant Horde

  • GREAT GARGANT [900] (Big Kustom) Wyrdboy Tower, No Kustom Upgrade (?)
  • GARGANT [700] (Kustom) Supa Zzap Gun, (Kustom) Supa Zzap Gun
  • SUPA STOMPA (NORMAL) [375] 1 Supa Stompa, (Kustom) Megalobba,(Big Kustom) Grot Guided Mega Missiles
  • SUPA STOMPA (NORMAL) [375] 1 Supa Stompa, (Kustom) Gattling Kannon, (Big Kustom) Transporta
  • LOOTA WARBAND (NORMAL) [295] 6 Boyz, 2 Grotz, 4 Killa Kan, 2 Dreadnoughts
  • DROP ROK [200] 
  • FIGHTA-BOMMERS [150] 3 Fighta-Bommers
  • FIGHTA-BOMMERS [150] 3 Fighta-Bommers

3145 Pkt
Das Spielfeld
Das Spiel war sehr einseitig, unter anderem bedingt dadurch, das der Great Gargant bereits Anfang Runde 2 vernichtet war. Die Shadowswords hatten in der ersten Runde kollossale 6 Schadenspunkte beim großem Garganten verursacht, dadurch brachen 4 Feuer aus. Damit war der Gargant quasi aus dem Spiel. Der Rest lief ähnlich, Warlord und Shadowsword dominierten das Feld, es endete 4:0 für Guard. Letzendes war das Matchup denkbar schlecht für die Orks (und ich hab's kollossal verrafft). Anschließend haben wir noch ein kleines Minigeddon-Match gemacht. Dieses endete 2-1 für mich. Die Listen waren wie folgt:

Space Marines

  • BIKE [200] 5 Bike Unit
  • DEVASTATOR [275] 4 Devastators, Razorback
  • LAND RAIDER [325] 4 Land Raiders
  • LAND SPEEDER [200] 5 Landspeeder

vs

Steel Legion

  • INFANTRY COMPANY [300] Commander, 12 Infantry, 2 Ogryns
  • INFANTRY COMPANY [250] Commander, 12 Infantry
  • ARTILLERY BATTERY [250] 3 Manticores
  • SUPER-HEAVY TANK PLATOON [200] Baneblade

Durch Glück (Crit) explodierte der Baneblade Anfang Runde 2, während die Space Marines reihenweise ihre Aktivierungen versiebten, kaum hatten sie Blastmarker. Es war ein entspanntes, schnelles Spielchen.

Auch an der Bemalung der Tyraniden bin ich ein bisschen weitergekommen, der aktuelle Stand sieht so aus: 
Der Schwarm
Die Haut ist jetzt bei allen Modellen des aktuellen "Schwungs" fertig, auch die Grundtöne für die Panzerplatten sind aufgetragen. Derzeit male ich die erste Akzentschicht für Rot. Weiter gehts!

Donnerstag, 6. Februar 2014

Absorbieren Teil 3

Um ein kleines Lebenszeichen zu geben möchte ich ein Work In Progress Bild meiner Tyraniden präsentieren. Ich habe alle Gnashers, Stalkers, Overseers und Mantis Beasts aufgeklebt und zusammen mit einem weiteren Schwarmtyranten weiß grundiert. Diese sollen nun angemalt werden. Anschließend folgen die Prowler und Flying Stalkers, diese mächte ich aber, wie das 2. Photo zeigt, ein bisschen umbauen. 
Absorbieren Teil 3
Flatter, Flatter...
Am Horizont folgen weiterhin mindestens zwei weitere Carnifexe und zwei weitere Zoantrophen sowie die bereits grundierte Dominatrix. Das genügt dann für einen soliden Grundstock aus knapp 2000 Punkten. Die ersten Pinselstriche an diesen Miniaturen werden aber leider frühestens komemnde Woche gemacht.

Mittwoch, 29. Januar 2014

Let's Play Epic:Armageddon

Auf 3++ gab es vor einigen Tagen einen recht interessant geschriebenen Artikel mit dem Thema There is another 40K game. And it's good. Diesen Artikel möchte ich als Anlass nehmen, meine Sicht auf Epic:Armageddonzu zeigen. Da ich einen ähnlichen Artikel bereits für ICOG verfasst habe, möchte ich daraus direkt eine Reihe machen. Ein ähnliches System gibt es in Video Form bereits von BeastsOfWar oder auch in Form zahlreicher "Let's Plays" für Videospiele. Los geht es also mit Teil 2, Let's Play: Epic Armageddon

Das Spiel selbst und seine Geschichte
Epic: Armageddon ist die 4. Edition des Spiels "Epic". Angefangen hat alles 1988, mit riesigen Kampfrobotern, Titanen, im Warhammer 40.000 Universum im gleichnamigen Spiel "Titan Legions". Es folgten weitere Editionen, unter anderem Epic 40.000, welches vielleicht dem ein oder anderen noch bekannt sein könnte. Dies erschien 1997 auch in Deutschland in einer Starter Box. Die Edition fand nur mäßig Anklang in der Stammspielerschaft, viele Mechanismen und Einheiten wurden stark abstrahiert. Nach kurzer Zeit war Epic aus den Regalen wieder verschwunden. Die aktuelle Edition von 2003, Epic:Armageddon erfreut sich nun schon seit knapp 10 Jahren immenser Beliebtheit unter den Fans des Systems, fristete aber dank der Veröffentlichung als Mail Order Only Artikel von Anfang an ein Schattendasein. Inzwischen ist der Vertrieb vollständig eingestellt worden. Die entstandene Lücke wird durch allerlei kleinere Miniaturenschmieden, wie Beispielsweise Onslaught Miniatures, Exodus Wars oder auch Microworld ausgefüllt. Auch die Regeln selbst haben ein neues "Zuhause" gefunden und werden von einer starken Community weiter entwickelt und ausgiebigst getestet. Die Regeln sind kostenfrei unter http://www.net-armageddon.org/ zu beziehen, dort gibt es auch Pappmarken zum ausprobieren von Epic.

Gefunden auf Photobucket
Spielmechanismen
Epic nutzt, ähnlich wie die anderen Publikationen von Games Workshop, nur 6-seitige Würfel. Neben den obligatorischen Abläufen, wie Beschuss und Nahkampf, sind bei Epic noch zwei weitere Würfelwürfe wichtig: Der Befehlswurf und der Initiative Wurf.
Der Befehlswurf ist ein, in der Regel sehr leicht zu bestehender Test (eine zwei oder mehr auf einem sechsseitigen Würfel) welcher jedoch durch äußere Faktoren modifiziert werden kann. Scheitert der Test, so muss die Einheit "aussetzen" und darf sich, anstelle eines breiten Portfolio an Aktionsmöglichkeiten, nur entweder Bewegen oder Schiessen oder die Moral wiederherstellen. Der Initiative Test hingegen bestimmt welche Fraktion zuerst beginnt im kommenden Zug - Epic wird zudem Einheitenweise gespielt, ähnlich wie Malifaux oder andere Skirmisher. Das bedeutet, Wenn Spieler A eine Einheit aktiviert hat und mit ihr gehandelt hat, fährt er nicht fort, sondern gibt die Kontrolle an Spieler B ab der nun die Möglichkeit hat zu handeln.

Gefunden auf Spikey Bits
Taktische Besonderheiten
Wie bereits erwähnt, dreht sich vieles bei Epic um den Befehlswurf und die hierfür anwendbaren Modifikatoren. Diese werden Blastmarker genannt. Essentielles Element bei Epic ist es, den Gegner zu behindern - mit den genannten Markern. Kann der Gegner die eigenen Formationen nicht aktivieren, kann er nicht mit ihnen Handeln. Kann er dies nicht, kann er auch keine Missionsziele einnehmen.

Warlord Titan (GW Online Shop Stock Photo)
Wie gewinnt man
Üblicherweise wird das sogenannte "Tournament Scenario" gespielt. Hierbei müssen eine Reihe Missionen erfüllt werden, diese erfordern oftmals ein gewisses Vorausplanen, taktische Überlegungen und "die richtigen Einheiten an der richtigen Position zur richtigen Zeit". Die Missionen reichen von einnehmen von Objectives, durch Marken auf dem Spielfeld gekennzeichnet, bis hin zu dem Ziel, die teuerste Einheit des Gegners auszuschalten.

Gefunden auf Photobucket
Warum sollte man es spielen
Epic ermöglicht es, sehr große Gefechte auszutragen. Von meterhohen Kampfrobotern über riesige Panzer und Raumschiffe bis hin zum einfachen Soldaten kann all dies in einer Schlacht eingesetzt werden - und zwar sinnvoll. Im Gegensatz zu Warhammer: 40.000 Apocalypse braucht man hierfür nicht einmal tausende von Euro noch eine Turnhalle um all dies unterzubringen. Weiterhin bleibt es, trotz der immensen Bandbreite an Truppen, taktisch anspruchsvoll, schnell und doch strategisch. Wer nicht auf die Synergien der einzelnen Truppengattungen achtet wird sang und klanglos untergehen - es gibt bei Epic keine No-Brainer Einheiten.

Epic Wintermanöver I (2011)
Fazit
Epic ist ein strategisches Spiel das sehr viel Spaß macht. Weiterhin sind die Regeln umsonst. Ein Test des Spiels kann also eigentlich nicht schaden. Doch auch Epic ist nicht perfekt. Die Bezugskanäle sind nicht vergleichbar mit anderen Games Workshop Produkten, teilweise sind die Entwicklungszeiten sehr lang (Tyraniden haben mehrere Jahre gebraucht um eine stabile Armeeliste zu bekommen) und gewisse Mechanismen ergeben meines Erachtens wenig Sinn. Dies sind aber allesamt lösbare Hindernisse.

Dienstag, 25. September 2012

Soziales Gefüge Tabletop - Der gemeine Geek

Heute war Maltreff und er hat, neben einem bemalten Shaltari Tomahawkpanzer, auch wieder für viele Interessante Gespräche rund ums Hobby gesorgt. Ein Gesprächsfaden drehte sich hierbei um die Natur des Krieg-Spielers, oder unter dem englischen Begriff eher geläufig: die des Wargamers.
Der Aufhänger war eine Frage die ich auch an dieser Stelle gerne wiederholen möchte:

"Warum empfinden andere Leute (Spieler) es als negativ wenn viel Zeit in die Bemalung einer Miniatur gesteckt wird?"

Diese Frage ist, auch wenn Sie simpel klingt, in meinen Augen relativ vielschichtig und nur schwer eindeutig zu beantworten. Der folgende Passus beschreibt also primär meine Ansicht zu diesem Thema, andere Ansichten würde ich sehr begrüßen!

These: Es gibt primär zwei Sorten von Püppchenschubsern: Den "Voll-Geek" und den "Konsum-Geek". Diese beiden Archetypen können nicht bzw. nur sehr schwer auf einen gemeinsamen Nenner kommen.

Der "Konsum-Geek" sieht in dem Tabletophobby eine Möglichkeit, ein Ventil, um sozial zu handeln und um zu konsumieren. Hierbei stellen die Hobby-Aspekte des Basteln und Bemalen notwendige Übel dar um zum eigentlichen Aspekt zu gelangen, dem Spielen. Der primäre Aspekt ist das Konsumieren, sei es nun in dem Kauf von neuen Miniaturen, Regelwerken und Gelände, als auch im "Konsum" von sozialen Kontakten. Dem Spielertyp ist das soziale Miteinander deutlich wichtiger, es ist nicht wichtig das irgendwelche Würfel rollen, irgendwelche Miniaturen über den Tisch geschoben werden - wichtig ist das die Unterhaltung stimmt. Daher ist diese Sorte Spieler auch relativ resistent gegenüber Preiserhöhung, schlechter Qualität beim Guss, miesen Regelwerken oder profitorientierten Firmen mit dem einzigen Ziel des Produktvertriebs. Das Hobby bleibt ein Zeitvertreib. Ein teurer Zeitvertreib - aber mehr nicht.

Auf der anderen Seite steht der "Voll-Geek". Das Hobby wird in allen Aspekten beleuchtet, seien es nun diverse Regelwerke, riesige Berge aus Miniaturen, angefangene und nie vollendete Projekte, wunderschön bemalte Miniaturen, historisch akurate Armeen, zauberhafte Dioramen und so weiter. Das Hobby wird ausgelotet, die obige Liste soll nur verdeutlichen in welche Richtung das Ganze geht. Verzweifelt versucht er Voll-Geek andere von "seinem" System zu überzeugen und steckt viel Zeit und Energie in alle Hobbyaspekte - sei es Basteln, sei es Bemalen, sei es Konsum oder auch Spielen. Der zeitintensivere Teil, die Bemalung und der Zusammenbau, wird deutlich stärker Beleuchtet als der schnelle Spaß des Spielens. Dies geht bei der Miniaturensuche los, über stundenlanges, gemeinsames Brüten über Farbschemen bis hin zu nächtlichen Anmalsessions bis in die frühen Morgenstunden. Der Fokus liegt also eher darin das Hobby als das einzige Hobby zu betreiben. Dies wird auch zelebriert, sei es nun über das präsentieren der bemalten und gestalteten Miniaturen im eigenen, kleinen Kreis, als auch in der globalen Gesellschaft von Internetforen. Lob und Anerkennung sind der Lohn für die vielen Stunden die man investiert hat. Anders möchte es der Voll-Geek auch gar nicht.

Wer ein wenig aufgepasst hat sieht hier auch die Falle: Die soziale Komponente ist unterschiedlich ausgeprägt. Der Konsum-Geek versteht den Voll-Geek nicht und umgekehrt. Ersteres findet es unverständlich wie man nur "so viel Zeit in eine Miniatur" stecken kann, auf der anderen Seite ist es unverständlich nur mit "unbemalten, teils unvollständigen Miniaturen mit schlechten Regeln" zu spielen. Wobei "schlecht" natürlich auch sehr subjektiv ist. So bleiben am Ende bei Gruppen unter sich, dort wo Sie sich sozial gefestigt und verstanden fühlen.
Und genau hier liegt der sprichwörtliche Hase im Pfeffer begraben: Die Spieler müssten sich gegenseitig annähern - was meiner Erfahrung nach vom Konsum-Geek nur sehr selten ausgeht. Eine missionarische Herangehensweise ausgehend vom Voll-Geek, beispielsweise über gut bemalte Armeen, schöne Platten und regelmäßige Demorunden bringt nur in den allerseltensten Fällen etwas. Dies funktioniert nur wenn der Konsum einfach ist. Die Miniaturen müssen einfach zu beschaffen sein. Die Regeln müssen als Buch leicht verfügbar sein. Sind diese Komponenten gegeben, kriegt man den Konsum-Geek, gewinnt ihn für das eigene System, zeigt ihm neue Aspekte. Und vieleicht entwickelt sich hieraus ein neuer "Voll-Geek".
Für Voll-Geeks muss das "neue" System deutliche Vorzüge gegenüber der eigenen Präferenzen haben. Und ein gutes Regelwerk genügt hier leider heutzutage nicht mehr. Die Miniaturen sollen bitte hübsch, günstig, dauerhaft verfügbar und die Regeln am besten zu einem Spottpreis als Hardcover (damit man was für's Regal hat) verfügbar sein. Man will sich ja nicht in Unkosten werfen, vielleicht gefällt einem das System ja gar nicht. Vorsicht, Geiz und Angst hemmen hier ein Umgreifen von kleineren "Nischensystemen".


Was eigentlich schade ist. Aber auf mich hört ja keiner, die spielen ja weiter "dieses Warhammer" mit den unbemalten Plastepüppies anstatt endlich mit Epic: Armageddon anzufangen.

Montag, 17. September 2012

Dropzone Commander

Hawk Wargames. Diese Firma ist derzeit die wahrscheinlich populärste Tabletopfirma der ganzen Welt. Jeder halbwegs informierte Mensch der sich mit diesem schönen Hobby auseinandersetzt hat schon mal davon (Dropzone Commander) gehört oder sogar schon Figuren oder Buch in den Händen gehalten. Ich konnte natürlich nciht widerstehen und habe direkt den Shaltari Tribes Starter und das Regelwerk gekauft. Die Shaltari sind derzeit noch in Arbeit, aber ich konnte die Regeln nun ausführlich lesen und mich intensiv mit den Miniaturen auseinandersetzen.

Es gibt bereits diverse Reviews zum Buch, daher werde ich an dieser Stelle mich sehr kurz fassen. Die Regeln lesen sich gut, die Armeeauswahl ist anfangs etwas komplizierter, im großen und ganzen sind die Texte aber verständlich und anschaulich präsentiert. Das Buch ist vollfarbig, mit vielen hübschen Bildern und einem hilfreichen Farbcode am äußeren Rand. Es sind sämtliche Regeln zu sämtlichen erhältlichen Figuren in diesem Buch enthalten, es geht niemand leer aus. Mein persönliches Fazit zu den Regeln nach dem lesen: Gut. Es kann sehr tödlich sein sich aus der Deckung herauszubewegen, der Countermeasures Effekt scheint von der Theorie kaum zur Geltung zu kommen (da viel Gelände benötigt wird und ausser Infanterie auch jeder CM hat) und die Abwechslung bei der Initiative erscheint mir, als begeistertem Epic Spieler, sehr sinnvoll. Ob dieses Fazit nun bestätigt wird oder vernichtet wird, können nun nur ein paar Spiele nach verfliegen der Euphorie zeigen. Mit Cutlass! bin ich damals ja auch auf die Nase gefallen. Obwohl mir das Escalating-Exploding Dice System immer noch sehr gut gefällt.

Die Figuren sind von einem hohen Detailgrad, Gusslinien und Fehlgüsse sind teilweise nicht existent, an anderen Figuren (Stichwort: Transporter) hingegen derart gravierend das eine Reparatur nicht mehr möglich ist. Bei meinen Shaltari hatte ich dafür umso mehr Flash. Ich hasse Flash. Bedingt durch den Detailreichtum der Modelle hat das säubern daher etwas länger gedauert als geplant. Ich bin aber mit den Püppchen zufrieden bisher.

Nun die große Frage: Wie spielt es sich? Dies ist die eigentliche Kernfrage, alles andere zuvor ist nichts als graue Theorie. Die kurze Antwort: Durchwachsen.
Die lange Antwort inkl. Roman:
Knuffel und ich haben ein ausführliches Spiel mit viel Nachschlagen und blättern nun hinter uns. Wir haben die eine oder andere Sache auch falsch gemacht, nichts desto trotz waren wir in der Lage diverse Schlüsse zu ziehen. Gespielt haben wir mit Starter + 1 extra Medium Dropship + 1 Auswahl Heavies. Die Listen:

Knuffel (UCM)
4x Medium Dropship
3x Saber
3x Rapier
6x Colonial Legionaires
2x APC
2x Scimitar
vs
Largo (Shaltari)
4x Medium Gate
3x Tomahawk
3x Kukri AA Tank
2x Terragate
4x Braves
1x Jaguar

Wir haben das erste Szenario gespielt auf einer Platte mit viel Gelände am Rand und mittel bis wenig Gelände im Zentrum. Die Platte ist hier abgebildet:
Burns Urban War Platte
Weitere Photos der Platte gibt es hier: http://burns-world.blogspot.de/2012/01/urban-wars-fertig.html
Wir haben ein weiteres Haus neben die Brücke gesetzt um zusätzliche Deckung zu haben. Das Gelände war natürlich Maßstablich falsch, wir haben aber eh ein wenig geproxt, daher war das nebensächlich. Die Schlacht war recht ausgeglichen bis ich meine Panzer verloren hatte und dann ein Rückzugsgefecht kämpfen musste um noch schnellstmöglich mit den Objectives zu entkommen. Was auch gelang, wie wir aber hinterher feststellten, falsch gespielt worden war. Wir hatten unseren Spaß, gehen dennoch stark ernüchtert aus dem ersten Spiel. Unsere gemeinsamen Kritikpunkte:
  • Das Spiel steht und fällt mit dem Gelände. Und zwar extrem.
  • Kleine Spiele ergeben keinen Sinn - Starter plus eine zusätzliche Auswahl ist absolutes Minimum.
  • Die Deckungsregeln sind gewöhnungsbedürftig, selbst mit einem Malus von 2 (Hull Down) werden Fahrzeuge noch sehr leicht getroffen.
  • Das fehlende Moralsystem nervt - Einheiten kämpfen immer bis zum letzten Mann (Alien).
  • Geländebau ohne Spielerfahrung ist ein Spiel mit dem Feuer.
  • Die PHR wird es aufgrund der geringen Bewegungsreichweiten sehr schwer haben.
  • Es ist ein "Feuergefecht-Spiel" und kein "Bewegungs- und Stellungsspiel".
  • Nahkämpfe sind schnell, simpel und blutig - und die einzige Stelle wo Moral zum Tragen kommt.
  • Shaltari können sehr mächtig sein, abhängig vom Gelände. Und ich kann mit den kleinen Terragates auch normale Massen teleporten. Das gefällt.
  • Tiefflug lohnt sich immer. 4 Zoll Höhenreduktion vs 1:36 Chance abzustürzen. Persönlicher Eindruck: Zu geringer Malus für zu hohen Vorteil.
  • UCM sind spaßig und vergleichsweise ausbalanciert. Die Vindicator rockt.
  • Die "You may not shot after embarking/disembarking" nehmen dem Spiel sehr viel Tempo weg. Unsicher ob dies tatsächlich positiv oder negativ zu bewerten ist.

Ich werde natürlich noch weiter rumprobieren, als nächstes planen Knuffel und ich eine größere Schlacht (nochmal ~500 Pkt zusätzlich, dies waren ca. 800 Pkt). Die Erwartung war höher, DZC kann nicht auf ganzer Linie überzeugen. Mir fehlt ein solides Moral System, ähnlich wie Epic: Armageddon mit den Blastmarkern oder Future War Commander mit einem vergleichbaren System. Bin gespannt auf die  kommenden Spiele. Vielleicht kann ich dann über die Panzerfahrer mit Nerven wie Stahlseile hinwegsehen.

Freitag, 7. September 2012

Last Minute Sneak Peak

Heute ist Freitag, morgen ist Samstag. Und nicht nur ein Samstag, sondern auch der erste Tag des Spielzugs 12! Im Rahmen der Convention, die komplett vom 3TH gestemmt wird, bin ich auch vertreten und präsentiere Epic Armageddon. Also kleinen Vorgeschmack gibt es heute daher noch das ein oder andere Photo in etwas schlechterer Qualität als bei den Orks. Sneak Peaks quasi. Bessere Photos gibt es dann nach dem Spielzug.
Warlord Titan
Leicht anderer Winkel
HOTT
WIP
Schilder und Leitplanke
Imperialer Bereich
Übersicht
Die fertige Platte

Als kleines Schmankerl für die Imperiale Armee noch ein Warlord Titan. Gekauft, grundiert und angepanscht 1996, entfärbt 2009, neu bemalt 2012.
Die HOTT Untoten. Hier habe ich auch bereits bessere Photos gemacht, allerdings ohne die Kürbis Deko. In Naher Zukunft gibt es hier noch einen weiteren Beitrag im Gebirge.

Die Platte hat viel Zeit und Nerven gekostet, ist aber doch recht ansehnlich geworden. Auch hier gibt es noch einen ausführlichen Bericht, inkl. Detailphotos.

Man sieht sich hoffentlich auf dem Spielzug!

Montag, 3. September 2012

Heerschau Orks

Nach bereits einem Testspiel haben sich stellenweise erhebliche Schwächen in mienem Listenkonzept ergeben. Der neue Plan umfasst nun zusätzlich zu den bestehenden Truppen noch einen Landa, zwei Stompas und eine Killa Kan. Die Punkte kommen durch Wegfall des Garganten und Tausch gegen einen SupaStompa. Auch diese Liste muss ich noch testen. Da aber nun nahezu alles bemalt ist, möchte ich an dieser stelle eine kleine Heerschau veranstalten.

Die Death Skullz Warband
Der Waaghboss der Death Skullz
Big Mob
Detailansicht
Detailansicht
Landamob
Die Orks verlassen den Landa
Angeführt vom Waaghboss Snagazod Dakkadreg bildet dieser Mob den Kern meiner Streitmacht. Wahlweise wird er als 'Uge Mob zu Fuß oder als Big Mob zu Fuß / Normal Mob im Landa gespielt. Bilder des Landa sind weiter unten bei den Luftstreitkräften. Der Landamob enthält zusätzlich 2 Killa Kans.

Der Blood Axe Fortressmob
Der Waaghboss der Blood Axes mit seinem Imperialen Berater Skumgrod und einem Ogryn Leibwächter

Blood Axe Mob mit zusätzlichem Commandoz Stand
Battlefortress
Andere Seite
von Oben
Dieser Mob fährt auf einer Battlefortress in die Schlacht. Leider erkennt man von den Tarnmustern auf der Hose quasi nichts mehr. Umbautechnisch hat dieser Mob hier und da Imperiale Waffen erhalten, zusätzlich sind menschliche Berater beim Waaghboss auf dem Base

Der Goff Fortressmob
Waaghboss der Goff
Goffmob mit zusätzlichem Nobstand
Eine Detailansicht
Weitere Detailansicht der Karomuster
Battlefortress #2
Andere Seite
Von Oben
Ursprünglich wollte ich einen 'uge Goffmob machen, bin allerdings bisher noch nicht dazu gekommen. Das ist allerdings Zukunftsmusik, derzeit fährt der Mob mit seiner Battlefortress durch die Gegend und ist hochmobil dort wo er gebraucht wird. Bei den Goffs habe ich teilweise Nobz ohne Fahnenstange in die Boyz geklebt um den Hintergrund der Goffs zu betonen.

Evil Sunz Kult of Speed
Kult of Speed
Diese, bisher, 8 Stands Bikes sind meine schnelle Flanken- und Unterstützereinheit. Dank 30cm Grundbewegung und guten Nahkampfwerten (4+) lohnt sich diese kleine Einheit nahezu immer. In Zukunft möchte ich vielleicht auch mal 16 Stands hinstellen, dann gemischt mit Buggies und Skorchaz. Hauptsächlich Skorchaz.

Death Skullz Blitz Brigade
Death Skullz Big Blitzbrigade
4 Panzer der Brigade
Andere Seite
Detailansicht Oddboy
Die restlichen 4 Panzer
Andere Seite
Diese 8er Blitzbrigade besteht aus 2 Flakkwaggonz, 2 Oddboyz und 4 Gunwaggonz. Die Modelle haben Schürzen bekommen und wurden hier und dort umgebaut. Regeltechnisch nutze ich die beiden Oddboyz als Soopagunz um zwei Macro-Schablonne legen zu können, nachdem ich mich 60cm bewegt habe.

Blood Axe Blitzbrigade
Blood Axe Blitzbrigade
Andere Seite
Detailansicht Oddboy
Eine klassische Zzapbrigade, mit einem Flakkwaggon getauscht gegen einen Gunwaggon. Die Blood Axes nutzen vermehrt imperiale Vehikel, daher habe ich mich im Mob auf Rhinos und einen Land Raider, welcher als Oddboy fungiert,  fokussiert. Das Tarnschema ist bewusst sinnlos. Orks halt.

Stormboyz
Stormboyz
Die Stormboyz gehen vergleichsweise schnell von der Hand, das Farbschema gefällt mir allerdings nicht so richtig inzwischen. ich überlege derzeit noch die Anzüge blau zu färben, damit die grünen Orks nicht in grünen Klamotten rumlaufen. Oder English Uniform (Vallejo). Kommentare hierzu? Der Formation sind noch zwei Deth Koptaz angeschlossen - um zum einen einen 4+ Save nach vorne zu legen, als auch zum Legen von Blastmarkern mit den Waffen der Koptaz.

Bad Moonz Big Gun
7 Big Gunz
Detailansicht der Crew
2 weitere Gunz, 2 Oddboyz (Supa Pulsa Rokkit und Snotzogga) sowie 2 Nobz
Detailansicht der Crew
Detailansicht der Supa Pulsa Rokkit
Die neueste Erweiterung meiner Armee, ein Big Gun Mob mit zwei Soopagunz, zusätzlicher Big Gun und zwei Nobz. Garrison plus Overwatch plus Macrowaffen. Das fetzt.

Death Skullz Stompamob
Stompamob
Vier Stompaz, gepanzerte Feuerkraft kombiniert mit Macrowaffenattacken im Nahkampf. Relativ punkteintensiv. Hier besteht noch immer die Überlegung einen Supa Stompa und zwei weitere Stompas anzugliedern.

Death Skullz Gargant
Korpz Grinda
Andere Seite
Der Gargant Korpz Grinda. Ich habe ihn bisher mit Twin Soopagun und einzelnen Zzap gespielt, das gefiel mir recht gut. Viele Lebenspunkte, ein FF Wert von 3, Schilde, Reinforced Armour von 4+. Leider 650 Punkte. Ich spiele gerne mit Gargant, teste derzeit aber den Supa Stompa  um festzustellen ob sich die passiven Vorteile lohnen - schließlich ist der SupaStompa ähnlich bewaffnet. Only Time Shall Tell...

Evil Sunz Fighta Bomma Squad
3 Bommer
3 weitere Bommer
Detailansicht von 2 Bommern
6 Fighta Bommer die den Gegner in den Wahnsinn treiben können. mit so vielen Bommerz kann man auf Lohnenswerte Ziele auch mal durch Flaks fliegen,

Da Black Deff
Der schwarze Bommer
Dies werden mal 3 Fighta Bommer. In diese Squad wurden nur die Spitznasigen Bommermodelle integriert um den Eindruck einer Jägerstaffel zu erwecken. Das Farbschema wird komplett Schwarz mit kontrastierenden Schädel- und Todesmotiven wie Knochen usw.

Death Skullz Landa
Landa
Andere Seite
Ein "geborgtes" Thunderhawk, umfunktioniert zum Transport von Orks in den Kampf. Eine der neueren Additionen zu meiner bisherigen Armee. Ein Photo des gelandeten Landa befindet sich weiter oben beim Death Skullz Mob.

Waaghboss Ghazghkull Mag Uruk Thraka
Oberster Waaghboss Ghazghkull
Familienphoto der Waaghboss
Der einzige Waaghboss der qualifiziert ist die Orks anzuführen ist natürlich "Ghazghkull Mag Uruk Thraka, Oberster Waaghboss und Prophet des Waagh!". Mit auf seinem Base sind Makari, sein treuer Bannerträger und Glücksgrot, Dok Grotsnik, ein Orkboss mit der persönlichen Flagge von Ghazghkull sowie ein Grot um das Base zu vervollständigen.

Und das ist sie, meine Ork Armee zum jetzigen Zeitpunkt. Für die Zukunft wünsche ich mir noch weitere Ork Infanteriestands - Goffs und Bad Moonz. Und vielleicht den passenden Transport für den kommenden Evil Sunz Mob. Und Buggies. Und noch mehr Orks. Und mehr Garganten. Und Stompaz. Und Bommer. Und dann nähert man sich auch mit großen Schritten den 8.000 Punkten.

Man hat ja sonst nichts zu tun.