Dienstag, 1. Dezember 2015

Wintermanöver 2015: After Action Report

Es war wieder soweit. Am letzten Novemberwochenende fand wieder traditionell das Wintermanöver, nunmehr zum 5. Mal, statt. Eine überwältigende Anzahl von 20 (!) Epic:Armageddon Spielern aus ganz Deutschland traf sich am 27., 28. und 29. November in Hannover. Am Abend des 27. fand kleiner Basar statt, bei dem der eine oder andere seine Miniaturen-Sammlung um einige schöne Objekte erweitern konnte. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an 2Wolves Factory und das Fantasy-In die uns so hervorragend unterstützt haben!
Meine Guard
Am 28. dann ganz klassisch ein Turnier mit 3000 Punkten. Ich habe sowohl die Orga im Hintergrund gemacht, als auch selbst gespielt. Ich trat, wie in letzter Zeit quasi immer, mit meiner bewährten Stahllegion Liste an. Die Liste hatte mich 2015 auf jedes Turnier und auf diversen Freundschaftsspielen nur einmal im Stich gelassen - da hatte ich aber auch immense taktische Fehler gemacht.
Commander Althausens Tau
Im ersten Spiel traf ich auf Commander_Althausens Tau Armee. Die Liste hatte von allem etwas, aber deutlich weniger Aktivierungen als ich. Nachdem ich in Runde 1 den Manta aus der Luft geschossen hatte, war das Spiel quasi gelaufen und ich räumte das 5-0 in Runde 3 ab. Viel in dem Spiel war auch der Erfahrung meines Gegners geschuldet, dieser hatte noch deutlich weniger Spiele gemacht als ich und machte daher einige Anfängerfehler - Sachen die man am Anfang einfach nicht sieht.
Blogics Orks
Im zweiten Spiel traf ich dann auf die Speedfreaks von blogic. Ich hatte gegen ihn schon mehr als einmal gespielt und ich freute mich bereits auf das Match. Beim letzten Mal hatte ich Blut und Wasser geschwitzt nachdem die "rote Horde" Weit über der Mittellinie stand nach Runde 1. Dieses Mal kam es ganz anders, blogic spielte unglaublich defensiv. Das ermöglichte mir eine Einheit nach der anderen auseinanderzunehmen. Nach Runde 2 waren 80% der Einheiten meines Gegners entweder vernichtet oder auf der Flucht soadass auch dieses Spiel nach 3 Runden vorbei war. Hier übersah ich ein Missionsziel, deswegen endete das Spiel "nur" 4-0 für mich.
Der Tisch auf dem ich gegen brumbaer gespielt habe
Das dritte und letzte Spiel des Tages war gegen brummbaer. Gegen ihn hatte ich zuletzt im Frühjahr gespielt - ich spielte damals die selbe Liste wie heute, er hatte damals eine andere Armee dabeigehabt. Dieses Mal lief er mit Space Marines auf, u.a. mit 3 Whirlwind Formationen. Ich war gespannt wie das Spiel verlaufen würde, der Tisch war hierbei recht offen - was zu meinem Vorteil war. Problem: Ich würfelte hundsmiserabel für meine Befehlswürfe. knapp 3/4 der Befehle klappte, die wichtigen verhaute ich aber. So kam es, das ich überhaupt keinen Druck aufbauen konnte. brummbaer selbst erging es, trotz Space Marines, ähnlich. Wir trennten uns nach vier Runden mit einem kläglichen Unentschieden, mit einem Objective zu seinen Gunsten.

So hatte ich am Ende des Tages 7 Turnierpunkte, 8 Objectives und knapp 6000 Victory Points angesammelt, was für den 1. Platz reichte. Gerne hätte ich jetzt noch gegen den nächsten Gegner gespielt, wieder Tau, wieder mit Manta. Leider war das so nicht vorgesehen gewesen, es war nur ein Turniertag angedacht. Nun denn. Best Painted gewann ich auch, trotz scharfer Konkurenz.
4000 Punkte Tyraniden vs Guard
Am Sonntag war dann noch Zeit für freies Spielen, hier trafen sich immerhin 9 Spieler um gemeinsam zu spielen. Wir spielten ein großes 4000 Punkte Spiel auf 2 Platten zu dritt und drei weitere 3000 Punkte Spiele auf je einer Platte. Danach räumte ich zusammen mit Spikester den Club auf, wir machten die Abrechnung und gingen dann unserer Wege. Damit bin ich am Ende meines kleinen Turnierberichts und schließe ihn mit einigen Impressionen vom Wochenende ab.

Wintertische und einer der Dschungeltische
Wüstentisch
Wüstentisch
2Wolves Factory

Guard vs Feral Orks
Tische
Besucher
Hiiiyaaa!
Grabbing some Troops..
Salamanders

Guard - Spikester
In the Jungle...

Graf_Spees Eldar
Space Marines
Iron Warriors am Freitag
Meine Orks, als Springer
Black Legion
Ferals
Minerva

Mittwoch, 11. November 2015

20 Grad und 30 Knoten

Die erste Novemberwoche war wieder Urlaubszeit angesagt. Zusammen mit meiner Liebsten und 4 Freunden ging es wieder nach Südfrankreich. Dieses Mal jedoch nicht so basal wie letztes Mal, dieses Mal mieteten wir ein kleines Haus an. Zusammen fuhren wir erneut mit dem Blitz II die 13~14h mit dem Auto, die anderen 4 flogen nach Spanien um dann mit dem Mietwagen nach Frankreich zu fahren.
RAPPEL!!!
Wir hatten uns für die Region bei Leucate entschieden, die Prognose war 80% Windwahrscheinlichkeit. Als Spots in der Nähe gab es unter anderem einige Flachwasserspots als auch einige Wellenspots. Unser Häuschen lag direkt an einem Etang und konnte mit allerlei extras aufwarten. Unter anderem einer Terasse mit Pool und diversen Palmen.
"unser" Etang vor der Tür
Der Garten
Direkt am Etang
Es gibt schlimmere Plätze für ein Frühstück
Aufgrund unterschiedlicher Präferenzen fuhr ein Teil von uns an den Wellenspot und ein Teil fuhr an den Flachwasserspot. Am Wellenspot angekommen stellten wir fest das der Wind die Wellen extrem ungleichmäßig machte - es war onshore Wind mit knapp 20 Knoten. Wir versuchten es trotzdem, brachen aber nach einer Weile ab. Die Wellen waren noch schlechter geworden, der Wind noch stärker.
Der Spot
Leicht frustriert fuhren wir zu den anderen beiden, die an dem Flachwasserspot waren. Hier wollten wir eigentlich nicht kiten, der Wind war hier ablandig. Nach kurzer Beratung und der Erkenntnis das man bis zum gegenüberliegenden Ufer stehen konnte, bauten wir auf. Was hervorragend war, denn der Wind blieb herrlich stabil bis zum Sonnenuntergang. Einer von uns blieb stets am Ufer und war zur Stelle falls es Probleme gab. Daher gab es dieses Mal sehr viele Photos von uns auf dem Wasser. Es gibt auch endlich ein kleines Poser-Photo von mir.


HINA!
Im großen und ganzen war der Tag sehr gut gewesen, ich habe gute Fortschritte gemacht was das Kiten angeht und endlich meine ersten Wenden gestanden. Auch gegen den Wind fahren klappt inzwischen recht zuverlässig. Es folgen: Impressionen!
Auf dem Weg ins Vergnügen
Hey ho! Lets go!
Nicht alles war elegant...
Eine steife Brise
ZoomZoom
Pause!
Die letzten musste man vom Wasser zerren
Malerisch
Leider hatten wir von 8 möglichen Tagen leider nur zwei Tage Wind. Den Rest der Zeit verbrachten wir "wie Gott in Frankreich" und ließen es uns gutgehen. Abends gab es die iene oder andere Brettspielrunde und dazu ein leckeres Weinchen. Auch unserem Hund hat der Urlaub sichtlich gefallen.
OMNOMNOMNOM
Nächstes Mal bitte etwas mehr Wind, sonst sehr schön. Bis zum nächsten Urlaubsbericht!

Roadtrip to Denmark

Am ersten Oktoberwochenende war ein kleines Epic:Armageddon Turnier in Dänemark. Genauer gesagt, in Kopenhagen. Es ist das einzige Epic-Turnier in Dänemark. Ich hatte schon früh entschieden, dass ich mir das Turnier und die Epic-Szene mal anschauen wollte. Ein weiterer aus dem Club, Spikester, kam ebenfalls mit, also machten wir uns Freitag in aller Frühe dann auf den Weg nach Kopenhagen, im Auto. Durch dichten Nebel fuhren wir durch den nördlichen Teil Deutschlands und große Teile des Südens von Dänemark. Schließlich überquerten wir die Storebælt Brücke, welche Fünen und Seeland verbindet.
Noch ein kleines Stück und wir waren in Rekordzeit in Kopenhagen angekommen. Nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten, das entgegen den Informationen auf der Website kein Free Parking enthielt, spazierten wir zum Turnierort. Offiziell sollte es ein Meet and Greet gegen 15:00 geben, weswegen wir recht früh losgefahren waren. Angekommen am Veranstaltungsort, war aber keiner vor Ort und erst kurz vor Turnierbeginn plätscherten die Leute ein. Das war etwas schade, so hätten wir beide noch ein bisschen länger schlafen können. Nachdem wir also nochmal fix im Supermarkt waren und beim aufstellen der Tische halfen, ging es los mit dem ersten Spiel. Unglücklicherweise wurde ich direkt gegen Spikester gepaart und so ging es also los mit Guard vs Guard.

Noch im Aufbau...


Das Epic Turnier

Das Spiel endete nach knapp 1,5h dann in der dritten Runde mit 5-0 für mich. Spikester hatte recht viel Pech mit seinem Kreuzer, verbundne mit ein paar kritischen "Nicht-Aktivierungen" war das Spiel dann leider für ihn durch. Anschließend schauten wir den deutlich langsamer spielenden Dänen zu und genossen den Abend.
Im Anschluss gingen wir noch in eine Kneipe bei der wir zig unterschiedliche, dänische Biere probierten. Gegen halb zwei gingen wir dann ins Bett.
Selbes Spiel
Am zweiten Tag ging es für mich direkt wieder gegen Guard ran - dieses Mal mit Warlord Titan auf einem furchtbaren Tisch. Es gab ein großes Geländestück, das Infanterie massiv bevorteilte (5+Cover und kein Cover für AV, because, Reasons) und den halben (!) Tisch einnahm. Ich gewann den Wurf um Initiative und etschied das wir Ecken spielen würden. Dies verwirrte meinen Gegner so sehr, das er unglaublich defensiv spielte - mit einem Warlord Titanen. Gut für mich, ich war auch mit diesem Spiel in anderthalb Stunden durch.
Die Reste der Imperialen Armee werden eingepfercht
Guard vs Eldar
Nach Guard folgte ein quälend langsames Spiel gegen Space Marines. Wir kamen in der Zeit gerade so in die Verlängerung (Runde 4) in der ich das Spiel mit 2-1 gewann. Mein Gegner überlegte, zumindest subjektiv für mich, extrem lange pro Zug. Irgendwann wurde ich dadurch ungeduldig und baute den ein oder anderen Fehler ein.
Das vierte und letzte Spiel war dann gegen Chaos. Erfrischend endlich mal etwas selteneres zu bekämpfen. Die Liste des Gegners war sehr bunt gemischt, es war von allem etwas dabei, über Deathwheels bis hin zu Geißeln und Raptors war alles dabei. Mein Gegner spielte viel zu aggressiv und verheizte direkt in der ersten Runde zwei Einheiten die er direkt vor die Leman Russ respektive die Mobile Infanterie stellte. Nach drei Runden war alles vorbei und ich hatte einen recht deutlichen Sieg eingefahren.

Nach vier Spielen war ich mit einer recht ansehnlichen Bilanz von vier Siegen konnte ich mich sowohl über den Turniersieg als auch Best Painted Army freuen.
Scoreboard

Am nächsten Tag fuhren Spikester und ich dann wieder zurück nach Hause. Bereinigt man die Tabelle von den Spielen, bei denen spontan die Armee getauscht wurde landet Spikester im soliden Mittelfeld. Fein. Den Abschluss machen ein paar Impressionen vom Giant Fanatic selbst:

All Hail Nuffle
Blood Bowl Turnier
Dropzone Commander


Warhammer Fantasy Turnier
Warhammer 40.000 Dark Eldar
Warmachine Turnier